Kein Zugang zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

158.862 Unterschriften

96 %
165.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet November 2024
  2. Sammlung noch > 8 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Genauso wie es Gesetze und Altersbeschränkungen für den Verkauf von Alkohol, die Unterzeichnung von Verträgen oder das Steuern von Fahrzeugen gibt, sollte es ein Gesetz geben, das die Internet-Volljährigkeit für soziale Medien regelt. 16 ist ein Alter, das zahlreiche Psychologen für angemessen halten. Australien plant gerade, ein solches Gesetz auf den Weg zu bringen - das zeigt, es ist möglich!

Begründung

Es gibt immer wieder Nachrichten/neue Studien über die Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Eine Zunahme von Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Adipositas, Aggressionen, Kommunikationsstörungen, Einsamkeit, Lernstörungen, Mobbing, Schlafmangel, Kurzsichtigkeit und Suiziden wird nicht nur in Deutschland festgestellt. Die COVID-19-Pandemie ist meiner Meinung nach nicht die Erklärung hierfür (wie z.B. Jonathan Haidt in seinem Buch „Generation Angst“, das sich mit Kindern und Jugendlichen aus den USA beschäftigt, feststellt). Vielmehr lässt sich ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Smartphones (2007 auf den Markt gekommen) und der Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weltweit feststellen.
Sobald ein Smartphone (oder Tablet) in die Hände von Kindern/Jugendlichen gelangt, verdrängt das Gerät viele andere Aktivitäten. Mehrere Stunden täglich (auch nachts und in der Schule) verbringen sie am Bildschirm auf Plattformen wie etwa Instagram, TikTok, WhatsApp, OnlyFans, YouTube oder Facebook.
Die abhängig machenden Apps wurden und werden von Unternehmen entwickelt, die Geld damit verdienen möchten. Die eigentliche Ware sind die Kinder und Jugendlichen, eine Zielgruppe, die mental am anfälligsten für süchtig machende Anwendungen ist.
Dem gegenüber steht eine gewisse Ohnmacht der Eltern, sich dem zu widersetzen, aus Sorge, ihre Kinder sozial zu isolieren, sie zu Außenseitern zu machen, wenn sie ihren Kindern kein Smartphone geben.
Mit einem Gesetz gäbe es erst gar keine Diskussionen mehr in den Familien. Und viele Probleme, die Kinder und Jugendliche heutzutage haben, würden sich von alleine erübrigen. 
Lassen Sie uns das seit etwa 15 Jahren laufende Experiment einer „smartphonebasierten Kindheit“ (Jonathan Haidt) endlich beenden, zum Wohle unserer Kinder und letzten Endes zum Wohle der gesamten Gesellschaft, die mental und körperlich gesunde Menschen braucht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jeannette Deckers, Mönchengladbach
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.11.2024
Sammlung endet: 30.09.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Wer will das kontrollieren? Es kommen ständig neue Gesetze raus, aber an der Umsetzung fehlt es dann. Klar schauen sich die Kinder jeden Blödsinn an und ahmen vielleicht noch einiges nach. Aber warum müssen Kinder mit 2 Jahren schon am Handy hängen, nur damit sie ruhig sind. Die Eltern sind selbst dran Schuld. Früher gab es das nicht, unsere Kinder haben draußen gespielt und sind auch groß geworden.

Bauchgefühl: hierbei geht es um Einführung von MEHR Kontrolle. Wie soll sichergestellt werden, dass Menschen unter 16 nicht auf diese (oder andere) Platformen gehen? Indem wir uns ALLE noch mehr registrieren und „nackt“ machen. Ich weiß nicht, wie man das mit dem Schutz gut hinkriegen kann UND vielleicht sollten alle Erwachsenen gutes Vorbild sein. Miteinander im Gespräch bleiben, v.a. ZUHÖREN. Und etwas gemeinsam TUN. Meine Meinung: die Technik wird es nicht für uns lösen.

Warum Menschen unterschreiben

Weil ich meine kinder schützen möchte

Habe selber Kinder denen das Jugendalter noch bevorsteht. Gegen die Unberechenbarkeit en und Risiken die von social Media ausgehen ist ausschließlich Prävention nicht zuverlässig wirksam, siehe "Tiktok Drogentrend " etc. und dazugehörige Aussage von Jugendlichen wie, "es stösst auf den ersten Blick ab, weckt aber trotzdem Interesse." - gefährlich und unkalkulierbar. Grausame Vorstellungen für alle Beteiligten. Und nicht alle Eltern halten dem Druck Stand und sind so stark den Kindern Smartphone mit Internet bis 16 vorzuenthalten. So wärs einheitlich geregelt - Schluss Punkt.

Kinder können die ganzen Bilder und Infos aus dem Netzt nicht gut verarbeiten und einschätzen. Zu viele Jugendliche ( auch aus meinem familiärem Umfeld) nutzen diese übermäßig oder sind regelrecht Süchtig. Den Eltern fehlt es oft an Durchsetzungsvermögen oder für die Kinder verständliche Argument gegen die Nutzung. Es wäre eine gute Unterstützung der Eltern, zumindest für die nachfolgenden Generationen an Kinder , weil es schlichtweg verboten/ illegal wäre

Kinderschutz

realistisch und per bestehender Gestze vertretbar ist 14 Jahre, aber ja macht mal

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