Keine Kürzungen in der Kita St. Anna Thier! Betreuung im Dorf schützen!

Petition richtet sich an
Entscheidungsträger der katholischen Kirche, die Stadtverwaltung Wipperfürth, die Bürgermeisterin Frau Loth

865 Unterschriften

100 %
661 von 460 für Quorum in Wipperfürth Wipperfürth

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  1. Gestartet 17.01.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Entscheidungsträger der katholischen Kirche, die Stadtverwaltung Wipperfürth, die Bürgermeisterin Frau Loth

Wir wollen die 44 Kitaplätze in Thier retten und die sofortige Umsetzung der notwendigen Baumaßnahmen fordern. Diese Petition soll dabei helfen, die Stimme der Dorfbewohner und aller Betroffenen abzubilden. Damit haben wir ein weiteres Argument für unsere Gespräche mit Frau Loth und Vertretern der Verwaltung der Stadt Wipperfürth und der Politik und dem alten Träger dem Erzbistum Köln und dem neuen Träger Katholino.

Hintergrundinformation:
Die Kita St. Anna Thier ist neben 4 weiteren Kitas im Stadtgebiet Wipperfürth unter der Trägerschaft des Erzbistums Köln. Seit 2 Jahren soll sie aus Kostengründen an einen neuen Träger übergeben werden. Dafür wurden viele Gespräche mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und verschiedenen Trägern geführt.
Der LVR, der zuständig für die Betriebserlaubnis ist, hat bei der Begehungen der Einrichtung schriftlich und mehrfach die zu geringe Quadratmeterzahl für die angebotenen Kinderplätze bemängelt und klar gemacht, dass bei einem Trägerwechsel unter den bestehenden Umständen keine Betriebserlaubnis ausgeprochen wird.
Das DRK stellte sich bereit, die Trägerschaft zu übernehmen, wenn die notwendigen Baumaßnahmen für die Betriebserlaubnis vorher umgesetzt wurden.
Der Ausbau der Kita wurde daraufhin von Seiten der Kirche und der Stadt voran getrieben, ein Architektenbüro hat Pläne ausgearbeitet, bei denen ein weiterer Regelbetrieb während der Baumaßnahmen möglich wäre. Diese Pläne standen kurz vor der Umsetzung.
Im November 2025 wurden die neuen Geburtenzahlen publik, sodass die Stadtverwaltung Wipperfürth kommunizierte, dass sie genügend Kitaplätze im Stadtgebiet Wipperfürth zur Verfügung stehen hat, sodass ein Ausbau der Kita St. Anna Thier nicht mehr notwendig sei.
Die 2025 gegründete Tochtergesellschaft des Erzbistums Köln "Katholino" sollte dann die Trägerschaft der Kita St. Anna Thier, wie alle anderen Kitas unter der Trägerschaft des Erzbistums Köln, übernehmen. Um eine Betriebserlaubnis für die ungeänderten Umstände des Gebäudes durch den LVR zu erhalten, müssen die Kita-Plätze von 44 auf 30 reduziert werden. Die damit einhergehende Nicht-Aufnahme im Sommer 2026 wurde den betroffenen Eltern zu kurzfristig und erst nach Anmeldeschluss für das Kitajahr 2026 mitgeteilt, sodass es für sie nun sehr schwer ist, einen geeigneten Kitaplatz für ihr Kind im Sommer zu bekommen.

Solltet ihr euch unserer Sache anschließen wollen, nutzt unsere Petition. Gebt den Link gerne weiter, sodass wir zahlreiche Stimmen zum Erhalt der 44 Kitaplätze in Thier mit einhergehenden Baumaßnahmen sammeln.

Danke!

Bei Fragen gerne an den Elternbeirat der Kita St. Anna Thier oder an den Bürgerverein wenden.

Begründung

Thier hat keine Grundschule mehr, sodass die Kinder spätestens ab dem Grundschulalter nicht mehr zu Fuß zu ihrer Bildungsstätte kommen können. Gerade in diesen Zeiten, in denen Umwelt so wichtig scheint, und wir ein gutes Vorbild sein müssen, ist es umso wichtiger, ihnen im Kindergartenalter noch zu zeigen, dass zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren zukunftsweisend ist.
Eine solch drastische Streichung macht das Dorf unattraktiver für Familien mit jungen Kindern, die dann eben ein anderes Dorf als Zuhause wählen, das genug Kitaplätze für alle Kinder der Familie hat. Das hat zur Folge, dass die Einwohner Thiers immer älter werden und Thier sich irgendwann zu einem „Schlafdorf“ entwickelt. Das darf nicht passieren!
Die Kinder und deren Familien dürfen nicht darunter leiden müssen, dass die katholische Kirche es jahrelang versäumt hat, die Räumlichkeiten standardgerecht und gesetzeskonform instand zu halten! Die Streichung erscheint nur kurzfristig gedacht und unverhältnismäßig. Das Gebäude ist weiterhin in baufälligem Zustand, sodass Geld investiert werden muss, auch wenn die Anzahl der betreuten Kinder auf diese intransparente Art und Weise reduziert wurde.
Wir appellieren auf das Dringlichste an die Entscheidungsträger der katholischen Kirche, der Stadtverwaltung Wipperfürth, den Zuständigen beim LVR, an Frau Loth, unserer Bürgermeisterin:
Finden Sie bitte eine Möglichkeit, sodass wir in Thier unsere 44 Kita-Plätze erhalten können und die angedachten Baupläne in die Tat umgesetzt werden. Es gibt Fördertöpfe des Landes NRW, die einen Anbau stark finanziell bezuschussen.
Bitte entscheiden Sie, dass die Streichung dann in diesem gravierenden Ausmaß nicht mehr nötig ist und damit der Standort Thier für alle Familien und der Dorfgemeinschaft im bedarfsorientierten Ausmaß erhalten bleibt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerverein Thier e. V., Wipperfürth
Frage an den Initiator

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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.01.2026
Sammlung endet: 16.07.2026
Region: Wipperfürth
Kategorie: Soziales

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Wenn der Kindergarten geschlossen wird,müssen die Kleinen schon mit dem Bus oder Auto gefahren werden.Das kostet auch viel Geld. Das Dorf wird immer unatraktiver für junge Familien und Miteinander und Gemeinschaft immer schwieriger. Schon der Wegfall der Grundschule war eine grosse Veränderung.Es wäre sehr schade,wenn der Kindergarten geschlossen würde.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Die Erhaltung der ortsnahen Kita Plätze ist enorm wichtig , damit Familien nicht noch mehr belastet werden. vor allem die qualitative hochwertige Arbeit der Erzieher muss weiter unterstützt werden.

Gerade die Kindergärten in unseren Kirchdörfen sollten unbedingt erhalten und unterstützt werden, damit junge Familien einen Anreiz bekommen aufs Land zu ziehen.

Besonders für Kinder im Vorschulalter ist Gemeinsamkeit mit Freunden sehr wichtig und sollte nicht durch bauliche Vorschriften verhindert werden!

Für das Dorfleben

Für ein Dorfleben, an dem unbedingt auch junge Familien teilnehmen, ist eine ausreichende KITAPLATZ Versorgung dringend notwendig.
Ohne junge Familien hat unser Dorf keine Zukunft.

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