Neuigkeiten
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Petitionsempfänger antwortet nicht
am 20.09.2026Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 24 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Die bauliche Erweiterung der Dortmunder Messe werden seit Jahren von der Westfalenhallen Unternehmensgruppe (WHUG) geplant, ohne die Bürgerschaft zu informieren. Geplant sind
- der Neubau von Messehalle 9 und 10 mit über 11.000 m² Bruttogeschossfläche
- ein vorgelagertes Kongresszentrum mit
- einem neuen Eingang Süd und
- ein verändertes Logistikkonzept.
Üblich ist, dass die Öffentlichkeit bei stadtbedeutsamen Bauprojekten in einer öffentlichen Veranstaltung informiert wird. Um die Geheimniskrämerei der WHUG zu beenden, haben die Naturfreunde Kreuzviertel und die Fraktion der Grünen in separaten Anträgen von der Stadt gefordert, dass die Planungen öffentlich vorgestellt werden: Hier die Links zu den beiden Anträgen
-> sessionnet.krz.de/dortmund/bi/vo0050.asp?__kvonr=508593
-> sessionnet.krz.de/dortmund/bi/to0050.asp?__ktonr=345896
Von der Stadtverwaltung liegt jetzt eine mit der WHUG abgestimmte Stellungnahme vor.
-> sessionnet.krz.de/dortmund/bi/vo0050.asp?__kvonr=508724
Hier auszugsweise die Antworten:
„Aktuell liegen keine Planungen zur sukzessiven gestalterischen Aufwertung des vorhandenen Verbindungsweges seitens der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH vor. … … Die im Antrag angesprochene Ausgestaltung und städtebauliche Anbindung der Stichstraße kann aufgrund von Verkehrssicherheitspflichten nicht entsprechend verfolgt werden. Wie bereits vom Rat der Stadt Dortmund im November 2021 (DS Nr. 19863-21) beschlossen, soll eine gestalterische Aufwertung des vorhandenen Verbindungsweges im Zuge der Überplanung und Modernisierung der Hallen erfolgen, soweit dies baulich/technisch und insbesondere unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer und haftungsrechtlicher Fragestellungen möglich ist.“
„Zum jetzigen Zeitpunkt wird ein Baustart in 2025/2026 angestrebt. Zunächst wird das momentan laufende Neubauprojekt mit den Bestandteilen (Halle 9 und Halle 10, Kongresszentrum und Eingang Süd) realisiert. Die weitere bauliche Entwicklung des Geländes erfolgt dann sukzessive in weiteren, nachgelagerten Planungs- sowie Bauabschnitten.“
„Die Verwaltung beabsichtigt die Öffentlichkeit über die weiteren Planungsschritte zur Maßnahme „Strobelallee“ zu informieren und in diesem Format auch die Maßnahmen auf dem Gelände der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH vorzustellen. In Abhängigkeit zu den jeweiligen Konkretisierungsständen der genannten Maßnahmen ist zunächst die Entwurfsphase abzuwarten.“
Zusammenfassend muss leider wieder einmal festgestellt werden, dass weder bezüglich der gestalterischen Ausgestaltung des Verbindungswegs noch hinsichtlich der geforderten Informationsveranstaltung verbindliche Zusagen getroffen werden. Inhaltlich und terminlich bleibt alles offen: Die Bürger und selbst die Politiker können da nur hoffen, dass bei den geheimen Planungen der WHUG ein für die Bürger und die Stadt vernünftiges Ergebnis raus kommt. Bürgerinformation und –beteiligung sehen anders aus. -
Die Petition wurde eingereicht
am 19.11.2023Über die bauliche und wirtschaftliche Entwicklung der Messe Dortmund ist schon viel geschrieben worden. Vernachlässigt wurden dabei meist die Interessen der Bürger und insbesondere die von bewegungseingeschränkten Personen, die auf eine direkte und dauerhaft geöffnete Wegeverbindung angewiesenen sind.
Fakt ist, dass
- gem. Ratsbeschluss vom 20.11.21 „die Wegeverbindung zwischen den Hallen 3 und 4 grundsätzlich offen bleibt.“
- gem. Ratsbeschluss eine „sukzessive und gestalterische Aufwertung des vorhandenen Verbindungswegs im Zuge der Überplanung und Modernisierung der Hallen erfolgt, …“.
- der Weg anlässlich größerer Messen an bis zu 30 Tagen temporär geschlossen werden darf.
- der Baustart für die Messehallen IX und X auf einen bisher nicht benannten Zeitpunkt verschoben wurde.
- dass der Baubeginn der geplanten barrierefreien Fußgängerbrücke über die B1 verschoben wurde. Der Neubau soll nun nach der EM 2024 starten und bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.
Und nun kommt vom Architekturbüro Gerber die Idee, eine temporäre schwarz-gelbe Brücke bis zur EM 24 zu bauen. Sie soll gem. Ruhrnachrichten vom 1.11.23 nicht nur die B1 sondern auch das gesamte Messegelände überspannen. Dafür soll sie 380 Meter lang und vier Meter breit sein und in 13 Meter Höhe die bestehenden Messebauten überspannen. "Erreichbar wäre sie durch Treppenaufgänge auf beiden Seiten".
Barrierefreiheit geht eindeutig anders!
Und bei 13 Meter -das entspricht etwa einem viergeschossigem Gebäude- helfen auch keine modular ergänzbaren Personenaufzüge oder Treppenläufe mehr. Mal ganz abgesehen vom Fahrstuhl als Angstraum, Vandalismus oder technischen Problemen etc. Wieso nicht den vorhandenen Weg gegen Logistikverkehre (ca. 30 mal/Jahr) absichern und adäquat aufwerten?! Das ließe sich mit überschaubarem Aufwand und wenig Geld in kurzer Zeit umsetzen. Ist das zu einfach für eine EM? Fußgänger und Radler gehören weder auf Brücken noch in Unterführungen, um dem Logistikverkehr freie Fahrt zu ermöglichen.
Aber immerhin sieht nun auch das Büro Gerber die Notwendigkeit, dass das Stadion und die Eventmeile besser an die Stadt angebunden werden müssen. Gut so. Man kann gespannt sein, wie die Stadt und ihre 100%ige Tochter, die Westfalenhallen Unternehmensgruppe, sich äußern werden. Als Bürger schüttelt man nur den Kopf: Denn das Gute liegt so nahe.
Weitere Infos zum Thema gibt es auf der Online-Petition unter dem Reiter "Neuigkeiten":
www.openpetition.de/petition/blog/westfalenhallen-weg-dauerhaft-offen-halten-und-sichern/25