Region: Kempten

Stoppt das touristische Gewerbegebiet am Bachtelweiher – Erhaltet unsere Natur und Naherholung!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Stadtrat der Stadt Kempten

2.544 Unterschriften

100 %
1.694 von 970 für Quorum in Kempten Kempten

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  1. Gestartet 23.12.2025
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Stadtrat der Stadt Kempten

  1. Sofortige Anpassung der Planung für das touristische Gewerbegebiet am Bachtelweiher.
  2. Sofortiges Baumfällverbot bis zum abschließenden Stadtratsvotum.
  3. Verkehrsgutachten mit Sicherheitskonzept für Wohngebietsstraßen und empfindliche Einrichtungen (Kindergärten, Schule), inkl. Tempo 30/Anliegerregelungen, Durchfahrtsbeschränkungen, saisonale Zufahrtslenkung und amphibiensensible Maßnahmen.
  4. Erhalt der Naherholungsfunktion: Fokus auf sanfte, naturverträgliche Angebote statt Event- und Campingdruck.
  5. Transparente Bürgerbeteiligung mit Veröffentlichung aller Gutachten, Ausgleichsflächen und verkehrlichen Maßnahmen.

Begründung

Der Bachtelweiher soll generationsübergreifender Treffpunkt, Naturraum und Naherholungsgebiet bleiben – sicher, lebendig, familienfreundlich und zugänglich für alle Kemptener/innen.

Der Bachtelweiher ist ein einzigartiges Naturparadies und ein wichtiger Naherholungsraum für die Menschen in Kempten und Umgebung. Er ist ein generationsübergreifender Treffpunkt für Familien, Kinder, Senior/innen und alle Bürger/innen aus Kempten und Umgebung.

Die Bachtelweiherwirtschaft samt Minigolfgelände soll durch eine Eventlocation mit Catering-Service ersetzt werden, wobei der Minigolfbereich stark verkleinert wird. Nördlich des Minigolfgeländes und auf angrenzendem, unbebautem Gelände sollen 40 Wohnmobilstellplätze, 30 Parkplätze und eine Zeltwiese entstehen. Von den 80 Bäumen im Bestand müssen 23 Großbäume gefällt werden, darunter mächtige Eichen und Birken. Auch eine rund 100 Meter lange Biotophecke am Klingener Weg und viele kleinere Einzelgehölze sollen gerodet werden. Die geplanten Maßnahmen bedeuten eine massive Flächenversiegelung (7.500m²) und die Zerstörung wertvoller Biotopstrukturen.

Durch die drastischen Baumaßnahmen und die damit verbundenen invasiven Eingriffe in die Natur werden Lebensräume, Nistplätze und Winterquartiere von geschützten Tierarten wie Amphibien, Zauneidechsen, Fledermäusen und zahlreichen Vogelarten zerstört.

Die geplante Eventlocation mit bis zu 199 Personen bringt zusätzlichen Lärm, Lieferverkehr und Besucheraufkommen mit sich. Das zu erwartende erhöhte Verkehrsaufkommen ist besonders problematisch, da sich entlang der Anfahrtswege zwei Kindergärten und eine Schule befinden. Die Zufahrten führen durch Wohngebiete mit ohnehin schon sehr engen Straßen, die bereits jetzt kaum Begegnungsverkehr zulassen und nicht verbreitert werden sollen. Dadurch wird die Sicherheit von Kindern und Anwohner*innen erheblich gefährdet. Das steigende Verkehrsaufkommen widerspricht der Idee eines ruhigen Naherholungsgebiets und ist mit dem Schutz der sensiblen Biotopstrukturen sowie dem Anspruch der Bevölkerung auf wohnortnahe Erholung nicht vereinbar.

Außerdem geht durch die geplanten Maßnahmen und die damit verbundenen Eingriffe in Natur und Infrastruktur die Naherholungsfunktion des Bachtelweihers für die Bevölkerung verloren. Der Zugang wird faktisch begrenzt, der bisherige Biergarten durch einen Kiosk ersetzt, die Parkplatzsituation verschärft sich und die Belastung durch Lärm und Verkehr steigt deutlich.

Trotz kritischer Stellungnahmen der Naturschutzverbände wurde das Projekt vom Stadtrat einstimmig beschlossen. Wir sagen: Stopp! Die Natur am Bachtelweiher darf nicht kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Schützen wir diesen wertvollen Lebensraum – für uns, unsere Kinder und die Artenvielfalt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Alexandra Henke & Diana Sabato, Kempten
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.12.2025
Sammlung endet: 22.06.2026
Region: Kempten
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer:innen,

    in den vergangenen Wochen haben wir zahlreiche Gespräche mit Vertreter:innen der Kommunalpolitik geführt – insbesondere mit Stadträt:innen der Grünen sowie mit den Oberbürgermeisterkandidat:innen der Freien Wähler und der SPD. Am 10. Februar 2026 hatten wir zudem ein persönliches Gespräch mit Oberbürgermeister Herrn Kiechle und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Dabei konnten wir unsere Anliegen direkt vorbringen und deutlich machen, dass wir uns eine transparente und frühzeitige Beteiligung der Bürgerschaft wünschen – nicht erst, wenn Planungen bereits weit fortgeschritten sind, sondern von Anfang an.

    Das Projekt „Erholungsgebiet Bachtelweihergarten“ befindet sich weiterhin in einer frühen Planungsphase. Wichtige Informationen und Nacharbeiten, die für eine erneute Bewertung durch den Bauausschuss notwendig wären, liegen noch nicht vor. Herr Oberbürgermeister Kiechle betonte, dass nicht damit zu rechnen ist, dass das Vorhaben vor dem Sommer im Bauausschuss behandelt wird. Gerade in dieser sensiblen Phase ist es entscheidend, sorgfältig zu prüfen, transparent zu informieren und die Bürgerschaft ernsthaft einzubeziehen.

    Besonders nach den vorgezogenen Baumfällarbeiten Anfang Januar haben viele Bürger:innen Vertrauen verloren, und der Wunsch nach nachvollziehbaren Entscheidungen ist deutlich gestiegen. Zwar liegen für die Fällungen, bei denen auch zahlreiche Sträucher und Büsche entfernt wurden, Empfehlungen aus Verkehrssicherheitsgründen vor. Dennoch erfolgten viele Arbeiten auf Grundstücksabschnitten, die der Öffentlichkeit auf absehbare Zeit nicht zugänglich sind, da sich das Projekt bekanntermaßen noch in einem sehr frühen Planungsstadium befindet. Vor diesem Hintergrund sehen wir weiterhin Klärungsbedarf hinsichtlich der Entscheidungsgrundlagen und der zeitlichen Abläufe.

    Unsere Petition richtet sich nicht grundsätzlich gegen Entwicklung. Vielmehr setzen wir uns für eine verantwortungsvolle und zukunftsfähige Lösung für das Gelände Bachtelweihergarten ein – eine Lösung, die Ruhe, Landschaftsbild und Artenvielfalt bewahrt und gleichzeitig die Anliegen der Anwohner:innen respektiert.

    In der Kommentarfunktion der Petitionsseite sowie in veröffentlichten Stellungnahmen verschiedener Kandidat:innen wird deutlich, dass zentrale Anliegen wie Augenmaß und frühzeitige Bürgerbeteiligung im politischen Diskurs Beachtung finden. Jede Unterschrift und jede Rückmeldung trägt dazu bei, dass die Anliegen der Bürgerschaft von Anfang an berücksichtigt werden.

    Wir vertrauen darauf, mit Ihrer Unterstützung den weiteren Prozess aktiv, naturverbunden und verantwortungsvoll mitgestalten zu können. Für eine transparente Bürgerbeteiligung ist uns eine ehrliche und offene Kommunikation seitens der Projektträger besonders wichtig.

    Helfen Sie uns, indem Sie die Initiative weiterverbreiten, teilen und unterstützen. Vielen Dank!

Die Petition spricht für uns Bürger! Der Stadtrat tut es nicht, er stellt die finanziellen Interessen Einzelner über das Wohl der Bürger! Ich bin entsetzt. Wir brauchen hier unser naturbelassenes Naherholungsgebiet dringend - keinen Tourismus ( Kempten hat bereits einen Wohnmobilstellplatz) und keine Event-Gastronomie!

Bei Umsetzung der Planungen des Investors in der derzeit diskutierten Form steht die Anlage auch künftig der Öffentlichkeit – wie bisher auch Einheimischen&Touristen – zur Verfügung. Im Vergleich zum derzeitigen Zustand (Restaurant steht leer, kann aufgrund baulicher Belange nicht mehr weiterbetrieben werden; Spielplatz+Minigolf sind baufällig und nicht mehr nutzbar) stellt das Vorhaben einen funktionalen und städtebaulichen Mehrwert dar und trägt zu einer Aufwertung der Aufenthaltsqualität bei.

Warum Menschen unterschreiben

Die Grünanlagen die es noch gibt müssen erhalten werden das gleiche gilt an der rottach da werden auch immer jedes Jahr Bäume gefällt

Zerstörung von Natur bzw, Lärmbelästigung für Anwohner, für das Vergnügen von wenigen macht für mich keinen Sinn.

Braucht Kempten dies?
Zerstoerung von Natur und Laermbelaestigung fuer Anwohner, fuer das Vergnuegen von wenigen? Ich denke das macht keinen Sinn und ist nicht zukunftsorientiert. Wo bleiben dabei unsere Kinder ?

Naherholungsgebiet für Anwohner mit nostalgischem Minigolf Platz, toll für Kinder und Erwachsene.
Wiederherstellung des Badesees mit Erhalt der Tierwelt und nach dem Spaziergang gemütliche Einkehr, wie bisher, das wäre toll und erstrebenswert.
Wir benötigen nicht noch eine Event Location um Kempten mit Touristen Trubel und eine immer noch größere Verbauung unserer schönen Natur.

Erhält der alten schönen Bäume

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