Keine drastische Erhöhung der Kita-Gebühren in Norderstedt – Familien entlasten statt belasten!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder, den Jugendhilfeausschuss & die Stadtvertretung Norderstedt

1.723 Unterschriften

Sammlung beendet

1.723 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder, den Jugendhilfeausschuss & die Stadtvertretung Norderstedt

Wir fordern die Stadt Norderstedt auf, die geplante Erhöhung der Kita-Beiträge und Verpflegungskosten ab August 2026 nicht in der aktuell vorgesehenen Form umzusetzen.

Die Erhöhungen würden viele Familien mit bis zu 1.000 € Mehrkosten pro Kind und Jahr belasten – und das in einer Zeit, in der Inflation, steigende Energiepreise und Mieten bereits an den Haushaltsbudgets zehren.

Norderstedt wirbt mit Familienfreundlichkeit – und viele Familien sind genau deshalb hierhergezogen.
Eine solche Maßnahme widerspricht diesem Anspruch und gefährdet die Chancengleichheit frühkindlicher Bildung.

Wir fordern daher:

  • Kein Automatismus zur Anhebung auf den gesetzlichen Höchstsatz
  • Eine sozial gerechte Staffelung der Beiträge
  • Alternativen zur Haushaltskonsolidierung, die Familien nicht überproportional treffen
  • Transparenz und Beteiligung der Eltern bei allen geplanten Änderungen

Unsere Kinder sind keine Haushaltslücke – sie sind unsere Zukunft.

Begründung

Frühkindliche Bildung ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern ein zentraler Bestandteil einer modernen, gerechten Gesellschaft. Die Stadt Norderstedt hat sich in der Vergangenheit bewusst für niedrige Kita-Gebühren entschieden – ein Versprechen an junge Familien, das Vertrauen geschaffen hat.

Viele Eltern sind genau deshalb nach Norderstedt gezogen. Eine plötzliche, drastische Erhöhung um bis zu 1.000 € pro Kind und Jahr ist nicht nur eine schwere finanzielle Belastung, sondern auch ein Bruch mit dem Anspruch einer familienfreundlichen Stadt.

Während Norderstedt selbst von steigenden Kosten betroffen ist, erleben auch Familien erhebliche Mehrbelastungen: durch Inflation, gestiegene Energiepreise, höhere Lebensmittelkosten und teils stagnierende Löhne. In dieser Situation die Kosten für Kinderbetreuung deutlich zu erhöhen, ist nicht tragbar – und trifft besonders Mehrkindfamilien sowie untere und mittlere Einkommen.

Gleichzeitig wird die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern gefährdet: Wer sich Betreuung und gesunde Verpflegung nicht mehr leisten kann, wird benachteiligt – mit langfristigen Folgen für Bildungsgerechtigkeit, Erwerbschancen der Eltern und soziale Stabilität.

Es braucht jetzt politische Verantwortung und Weitblick:

  • Keine einseitige Belastung von Familien
  • Kein Rückzug aus öffentlicher Verantwortung in der frühkindlichen Bildung
  • Stattdessen: nachhaltige Finanzierung, soziale Staffelung und faire Lösungen
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Torben Adelmund, Norderstedt
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.07.2025
Sammlung endet: 04.01.2026
Region: Norderstedt
Kategorie: Bildung

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer*innen,

    großartige Neuigkeiten für alle Familien in Norderstedt:
    Im Jugendhilfeausschuss lagen gestern drei verschiedene Modelle zur Erhöhung der Kita-Gebühren auf dem Tisch – darunter sogar der Vorschlag, die Beiträge ab 2026 auf das gesetzliche Höchstmaß anzuheben (5,66 € bzw. 5,80 € pro Stunde).

    Doch keiner dieser Vorschläge fand eine Mehrheit.
    ➡️ Die Gebühren bleiben unverändert.
    ➡️ Es gibt keinen Auftrag an die Verwaltung, eine neue Satzung zu erarbeiten.

    Das ist eine echte Überraschung – und ein klarer Erfolg für alle engagierten Eltern, die sich in den vergangenen Wochen zu Wort gemeldet haben.

    Wichtige Punkte aus der Sitzung:
    • Die SPD lehnte jede Erhöhung kategorisch ab: „Die Qualität wird nicht besser mit höheren Beiträgen.“
    • Der Kreiselternbeirat erinnerte daran, dass das Verpflegungsgeld bereits verdoppelt wurde und weitere Belastungen (BEB/OGT) drohen.
    • Die Verwaltung verwies zwar auf steigende Kosten und einen Fehlbetrag von 3,27 Mio. €, konnte aber keine Mehrheit überzeugen.
    • Eine erneute Befassung ist theoretisch möglich, gilt aber als unwahrscheinlich.

    Fazit:
    Die geplanten Erhöhungen sind erst einmal erledigt – ein riesiger Erfolg für Familien in Norderstedt.

    Vielen Dank an alle, die Flagge gezeigt haben, Kommentare geschrieben, Präsenz gezeigt und die Petition geteilt haben.
    Gemeinsam haben wir etwas bewegt.

    Herzliche Grüße
    Torben Adelmund
  • Liebe Unterstützer*innen,

    heute (Donnerstag, 18:15 Uhr) steht das Thema Kita-Gebühren erneut auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses im Rathaus Norderstedt. Laut Abendblatt drohen Familien bis zu 1.400 € Mehrkosten pro Kind und Jahr.

    Jetzt ist der Moment, Flagge zu zeigen! Kommt zahlreich ins Rathaus, zeigt Präsenz und macht deutlich:
    ➡️ Familien dürfen nicht weiter belastet werden.
    ➡️ Norderstedt muss kinder- und elternfreundlich bleiben.

    Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen setzen – jede Stimme, jedes Gesicht zählt.

    Vielen Dank für eure Unterstützung!

Noch kein PRO Argument.

Die Haushaltlage lässt es nicht mehr zu, dass unsere Stadt Kita-Gebühren weit unter dem Landesdurchschnitt und weitere kostenlose Dienste hat. Jedes Amt wird seinen Beitrag zur Konsolidierung leisten müssen. Das ändert nichts daran, dass Norderstedt eine echt familienfreundliche Stadt ist.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern