Neuigkeiten
-
Änderungen an der Petition
am 19.01.2026
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Schwimmen rettet Leben! Aber leider lernen immer weniger Kinder das Schwimmen und das muss sich ändern! Wir fordern, dass das Schwimmen im Rahmen des Schulsports konsequent angeboten wird und der Bund den Unterricht finanziell unterstützt sowie Beratungsstellen für das Schulschwimmen einrichtet. Außerdem kann es sich nicht jeder leisten schwimmen zu lernen der schwimmen zu gehen. Wir fordern daher stark vergünstigten Zugang zu Schwimmbädern für Kinder, sowie die finanzielle Unterstützung von Schwimmkursen. Zusätzlich müssen Kennzahlen zum Schwimmen lernen in das Bewegungsmonitoring des RKI aufgenommen werden und jede*r muss Zugang zu öffentlichen Gewässern haben und Kinder und Jugendliche müssen abgesicherten Zugang zu öffentlichen Gewässern haben.
Schwimmen ist mehr als Sport – es ist eine lebenswichtige Kulturtechnik. Jedes Kind sollte sicher schwimmen können, doch die Realität zeigt: Immer weniger Kinder erreichen dieses Ziel. Marode Schwimmbäder, fehlende Wasserzeiten und unzureichende Förderung gefährden nicht nur die Ausbildung im Breitensport, sondern auch den Nachwuchs im Leistungssport in allen Wassersportarten.
Die Bundesregierung hat dieses Problem erkannt und im Haushalt für 2026 erstmals Mittel ausdrücklich für das Schwimmen lernen bereitgestellt. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und wir freuen uns, dass das Thema wahrgenommen wird. Aber es muss noch mehr umgesetzt werden!
Der Zugang zum Schwimmen ist in Deutschland gerade sehr schwer. Zum einen ist dies durch fehlende Wasserflächen bedingt und andererseits auch durch die teilweise sehr hohen Preise für Schwimmkurse, sowie für die Eintrittskarten in Schwimm- und Freibäder. Unser Ziel muss es sein, dass jedes Kind, unabhängig vom finanziellen Hintergrund des Elternhauses, schwimmen lernen kann und es sich auch leisten kann danach regelmäßig schwimmen zu gehen. Wir fordern daher, dass Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr stark vergünstigt Zugang zu Schwimmbädern erhalten, denn nur wer regelmäßig seine Schwimmfähigkeit trainiert und Risiken und Gefahren im und am Wasser einschätzen kann, ist ein*e sicherer Schwimmer*in. Außerdem müssen Schwimmkurse, bzw. Schwimmbäder für die Bereitstellung von Wasserfläche für das Schwimmenlernen finanziell unterstützt werden. Denn nur durch finanzielle Unterstützung und Anreize können wir genügend Schwimmkurse für alle jungen Menschen in Deutschland zu angemessenen Preisen anbieten.
Ein großes Problem ist die unzureichende Durchführung des Schwimmunterrichts in Schulen. Dies ist die einzige Chance, flächendeckend alle Kinder in Deutschland zu erreichen. Bereits jetzt übernehmen oftmals Schwimmvereine oder private Anbieter die Aufgabe der Schule den Kindern das Schwimmen beizubringen. In der Schule selbst erfolgt dann nicht mal ein Schwimmunterricht zum Festigen der Kenntnisse, obwohl dieser in den Lehrplänen aller Bundesländer verpflichtend vorgeschrieben ist. Das muss sich ändern! Nur wenn bereits in der Schule ein ausreichender Schwimmunterricht erfolgt, können wir es schaffen, dass alle Menschen in Deutschland sicher schwimmen können, denn dies rettet Leben.
Wir fordern daher eine konsequente Umsetzung der Lehrpläne und finanzielle Unterstützung des Schwimmunterrichts der Schulen durch den Bund (vgl. Digitalpakt für Schulen, um beispielsweise zusätzliches Unterstützungspersonal zu finanzieren). Außerdem soll der Bund ein Kompetenzzentrum Schulschwimmen einrichten, sowie die Einrichtung lokaler Beratungszentren unterstützen, welches Schulen und Lehrkräfte bei der Durchführung des Schwimmunterrichts berät. Dies kann von der fachlichen Beratung bis hin zur Unterstützung bei organisatorischen Herausforderungen gehen.
Im Rahmen des Bewegungsmonitorings des Robert Koch Instituts werden viele Kennzahlen zum Bewegungsverhalten und den motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen erhoben. Wir fordern, dass hierbei und auch in weiteren Studien, auch Kennzahlen zur Schwimmfähigkeit erhoben werden, damit die Schulen, die Wassersporttreibenden Verbänden, sowie deren Vereine und andere Institutionen in Zukunft zielgerichtet und datenbasiert die Schwimmfähigkeit fördern können und weitere bedarfsgerechte Förderprogramme starten können. Dazu ist die Entwicklung von validen und einheitlichen Testsystemen notwendig, wie sie bereits in anderen europäischen Ländern Standard sind.
Um eine nachhaltige Begeisterung für den Wassersport und damit auch Talente für den zukünftigen Leistungssport verschiedener Wassersportarten zu entwickeln, müssen junge Menschen Zugang auch zu öffentlichen Gewässern haben und diese für ihren Sport nutzen dürfen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen dafür flächendeckend Notrufsäulen oder vergleichbare Notruf- und Rettungsmöglichkeiten eingerichtet werden.
Petition gestartet:
16.01.2026
Sammlung endet:
27.02.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Sport
Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Vielen Dank Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx
Noch kein CONTRA Argument.
Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen
Schwimmen gehört in unserer Gesellschaft zum Leben dazu. Aus diesem Grund ist die frühe Schwimmtausbildung für alle unerlässlich.