Nicht verhandelbar: Mehr Sicherheit für Eisenbahner:innen und Busfahrer:innen!

Petition richtet sich an
Bund

14.516 Unterschriften

47 %
14.114 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 16.02.2026
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
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Petition richtet sich an: Bund

Unsere Kernforderungen gegenüber Bund und Länder lauten:

Mehr Personal in den Zügen und Bahnhöfen – keine Alleinarbeit im Kundenkontakt!
Alleinarbeit im direkten Kundenkontakt muss endlich der Vergangenheit angehören. Die Doppelbesetzung im SPNV schafft mehr Sicherheit für Fahrgäste und Bahnbeschäftigte, nicht nur auf einigen wenigen Strecken, sondern überall. Im Fernverkehr muss die Regelbesetzung neben einer/m Zugchef/in mindestens zwei Zugbetreuer:innen umfassen. Ebenso müssen die Schichten in den Bahnhöfen sowie an der DB Information mindestens als Doppelbesetzung durchgeführt werden.

Mehr qualifiziertes Sicherheitspersonal 
Grundsätzlich muss im Nah- und Fernverkehr mehr zusätzliches Sicherheitspersonal eingesetzt werden – insbesondere auf Zügen mit hohem Gefährdungspotential, in den Abend- und Nachtstunden sowie an Bahnhöfen. 

Bodycams für alle 
DB Regio bietet auf Druck der EVG-Betriebsräte bereits die freiwillige Nutzung von Bodycams an. Dies kann nachweislich zur Verhinderung von Übergriffen beitragen. Nun haben wir beim DB-Sicherheitsgipfel die Zusage erreicht, dass die Deutsche Bahn allen ihren Beschäftigten im Kundenkontakt im Nahverkehr, Fernverkehr und an den Bahnhöfen Bodycams zur Verfügung stellen will. Wir fordern eine zügige Umsetzung und die Beteiligung aller Unternehmen der gesamten Branche. Um die Strafverfolgung zu verbessern, muss zudem die Tonaufzeichnung ermöglicht werden.

Wir sind keine Ausweiskontrolleure
Das Deutschlandticket und andere Fahrkarten müssen deutschlandweit einheitlich und fälschungssicher so ausgestaltet werden, dass keine Ausweiskontrollen nötig sind. Denn diese sind nicht selten Anlass für Eskalation, Beschimpfungen und Gewalt.

Busfahrer:innen besser schützen
Es braucht endlich verpflichtend und flächendeckend Videoüberwachung sowie geschlossene Fahrerkabinen in allen Bussen!

 Mehr Kapazität im Regionalverkehr
Überfüllte Züge sind ein Sicherheitsrisiko. Durch das Deutschlandticket nutzen mehr Menschen den ÖPNV, aber die Kapazitäten sind nicht mitgewachsen – das muss sich ändern!

Mehr Personal bei den Polizeien, bessere Strafverfolgung und härtere Strafen
Außerdem fordern wir eine bessere Personalausstattung der Bundes- und Landespolizeien, eine bessere Strafverfolgung durch Sonderdezernate an den Staatsanwaltschaften und einen stärkeren strafrechtlichen Schutz durch Strafrechtsverschärfungen.

Begründung

Der 2. Februar 2026 stellt für uns eine Zäsur dar: an diesem Tag wurde unser Kollege Serkan Çalar im Rahmen einer Fahrscheinkontrolle Regionalzug RE 4131 (Heidelberg–Koblenz) so brutal angegriffen, dass er später seinen schweren Verletzungen erlag. Wir sind geschockt und entsetzt angesichts dieses Ausmaßes roher Gewalt. Unser Beileid und Mitgefühl gilt den Angehörigen und Kolleg:innen von Serkan.

Für uns ist klar: Ein Angriff auf einen von uns ist ein Angriff auf uns alle!
Aus unserer Trauer ist mittlerweile Wut geworden. Wut darüber, dass die Warnsignale seit Jahren ignoriert werden. Wut darüber, dass Gewalt im öffentlichen Verkehr längst zum Alltag geworden ist und niemand ernsthaft handelt.

Im Jahr 2024 haben wir über 4.000 Kolleginnen und Kollegen im Kundenkontakt befragt. Das Ergebnis ist beschämend. Und es ist ein Skandal:

82 Prozent haben Anfeindungen, Bedrohungen oder Übergriffe in ihrem Berufsalltag erlebt.  

Die Zeit für Beschwichtigungen und für Ausreden ist vorbei. Deshalb haben wir zum Sicherheitsgipfel von Bahn und Politik Alarm geschlagen. Mit erstem Erfolg: Die Bodycams für alle DB-Beschäftigten im Kundenkontakt sollen kommen. 

Doch das reicht nicht.
Wer mehr Sicherheit will, muss vor allem in mehr Personal investieren. Doch hier schieben sich Bund und Länder mit Verweis auf leere Kassen und fehlende Zuständigkeit gegenseitig die Verantwortung zu. Wir sagen dagegen: Die Sicherheit unserer Kolleg:innen darf kein Kostenfaktor sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Berlin
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 16.02.2026
Sammlung endet: 15.05.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Sicherheit

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Neuigkeiten

auch die Fahrgäste sind betroffen. Die überfüllten Züge sind in der Tat 1 erhöhtes Risiko, dass unkontrollierte Erregbarkeit statt findet. Es ist in der Tat Mehrkosten, könnte z.B. durch höhere Fahrpreise gemildert werden und für die Geringverdiener gleich mit eingetragen werden für 1 Preisminderung bei der weiteren Sozialzuschläge, die doch gesammelt behandelt werden sollen -hoffentlich bald. Wenn man wirklich will, gibt es Wege

Gewalt im öffentlichen Raum ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht durch privates Personal wie die DB Sicherheit gelöst wird. Die Forderungen der aktuellen Petition betreffen primär den betrieblichen Arbeitsschutz, den die Bahn als Arbeitgeber eigenständig finanzieren und lösen muss. Da auch Rettungskräfte angegriffen werden, ist eine ganzheitliche staatliche Lösung nötig, statt Kosten für personelle Sicherheit auf die Allgemeinheit abzuwälzen.

Warum Menschen unterschreiben

Von vielen Fahrgästen behandelt zu werden wie der Staatsfeind nummer eins ist leider zur alltag geworden, jedoch muss erst ein Kollege von uns gehen das der Regime sich dazu äußert. Beim offiziellen Besuch sind wir jedoch nicht mal ein "Hallo" würdig.
Ich empfinde es wichtig ein Zeichen zu setzen das wir tatsächlich es verdient haben, das nach unsere Sicherheit geschaut wird.

Sicherheit im Zug und Bahnhof.

Damit die Politik was tut

Weil Sicherheit in den Zügen und Bahnhöfen wichtig ist.

Weil ich mich als Kundenbetreuer sicher fühlen möchte!

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