Petition gegen den Abschuss des Wolfs GW2672 in Baden-Württemberg

Petition richtet sich an
Umweltministerium Baden-Württemberg

25.723 Unterschriften

65 %
14.291 von 22.000 für Quorum in Baden-Württemberg Baden-Württemberg

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  1. Gestartet 27.01.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Umweltministerium Baden-Württemberg

Wir wenden uns mit dieser Petition entschieden gegen die Freigabe zum Abschuss des Wolfs GW2672. Dieser Wolf ist einer von lediglich vier nachgewiesenen Wölfen in Baden-Württemberg und damit Teil einer äußerst kleinen und schützenswerten Population.

Wir selbst hatten eine direkte Begegnung mit diesem Tier. Dabei zeigte sich eindeutig: Der Wolf war nicht aggressiv und stellte keine Gefahr dar. Er folgte uns zwar eine Zeit lang, hielt jedoch stets Abstand und verhielt sich ruhig und zurückhaltend – genau so, wie es dem natürlichen Verhalten eines gesunden, wilden Wolfs entspricht. Von Bedrohung oder Angriff kann keine Rede sein.

Begründung

Der Wolf ist ein streng geschütztes Tier und spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem. Einzelne Begegnungen oder Sichtungen dürfen nicht als Rechtfertigung für einen Abschuss herangezogen werden.

Der Abschuss von GW2672 wäre ein fatales Signal für den Wolfsschutz in Deutschland. Statt tödlicher Maßnahmen braucht es Aufklärung, Prävention, Herdenschutz und ein sachliches Miteinander von Mensch und Wildtier. Ein Tier zu töten, das sich korrekt und unauffällig verhalten hat, ist weder verhältnismäßig noch gerechtfertigt.

Der Wolf GW2672 hat ein Recht zu leben.
Wir fordern die sofortige Rücknahme der Abschussgenehmigung und einen verantwortungsvollen, rechtskonformen Umgang mit diesem streng geschützten Wildtier.

Bitte schützen Sie den Wolf – und mit ihm unsere Natur.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Michaela Jung, Baden-Baden
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.01.2026
Sammlung endet: 26.07.2026
Region: Baden-Württemberg
Kategorie: Tierschutz

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Neuigkeiten

Und was sagt Herr Kieling, von dem keiner sagen kann, er habe keine Erfahrung mit Wildtieren, zu diesem Fall? Sehr Aufschlussreiches. Ich denke, fällt hier der 1. Schuss, wird das der Anfang einer Entwicklung sein, an deren Ende ein Wolf bestenfalls noch ausgestopft in einem Museum vorkommt. Bleibt abzuwarten, ob und wann Mensch sich angesichts fortgeschrittener Distanz zur Natur - jetzt auch noch mit KI-Verstärker - dazu gesellen kann, wenn er von eigener Hand selbst Geschichte geworden ist.

Wer wirklich Respekt vor Tieren hat, schützt deren natürliche Lebensräume, lässt sie dort unbehelligt und bleibt auf Abstand. Ich sehe die Schuld bei denjenigen, die mit voller Absicht dazu beigetragen haben, dass GW2672m die Scheu vor Menschen zu sehr verloren hat. Ich muss dazusagen, dass ich das Halten von Tieren mit Ausnahme artgerechter (!) Haltung robuster (d.h. nicht überzüchteter) Nutztierrassen ablehne und Tieren gegenüber in den meisten Fällen ein deutliches Distanzbedürfnis habe.

Warum Menschen unterschreiben

Weil er genauso ein Recht hat zu Leben wie jedes andere Tier, auch der Mensch...

Der Wolf gehött frei...

Wenn man das schon einer Grünen-Politerin erklären muss ...aber nun gut:
Studien zeigen, dass der Abschuss von Wölfen kaum zu einem Rückgang von Nutztierrissen führt. Ein Grund dafür ist, dass oft nicht der "richtige" Wolf erwischt wird, der Schutzbarrieren überwunden hat, wie ein Fall in Unterfranken zeigte, bei dem ein Tier aus einem falschen Rudel getötet wurde (August 2024). Echte Jägerkultur: Hauptsache, es darf geschossen werden ...
Störung der Sozialstruktur: Die Tötung einzelner Wölfe kann die Rudelstruktur zerstören. Dies führt in der Regel dazu, dass die verbleibenden Wölfe dazu übergehen, ungeschützte Nutztiere zu reißen, da die Jagd auf Wildtiere im Rudel schwieriger ist.
Schonmal was von Artenschutz und der FFH-Richtlinie gehört? Wölfe sind streng geschützt (FFH-Richtlinie). Durch die Aufnahme ins Jagdgesetz erhalten die Jäger einen höheren Spaßfaktor (juchheeee!) und der erleichterte Abschuss wird Wölfe regional wieder ausgerotten.
Herdenschutz ist effektiver, wenn Investitionen in wolfsichere Zäune und Herdenschutzhunde getätigt werden, da diese wesentlich wirksamer sind, um Nutztiere zu schützen, als der Abschuss von Wölfen.
Bleibt noch der simple Blick auf die Strafbarkeit (und vielleicht auch mal ein paar ethische Fragen ...) Der Abschuss ohne entsprechende Ausnahmegenehmigung ist ohnehin schon eine Straftat. Abschüsse geben dann auch nicht selten den "Wolf zum Abschuss frei" (hier wird gerne unbedarft mit Schädlingsbekämpfung argumentiert), anstatt nach differenzierten Lösungen zu suchen. Ich würde ja mal gerne wissen, was passieren würde, wenn man einen Jagdhund exekutiert, weil er einen Igel angegriffen hat. Darf ich den Jagdhund dann erschießen? Bittööö!
Natur-ökologischer Nutzen: Wölfe tragen dazu bei, den Wildbestand zu regulieren und kranke Tiere zu selektieren, was das Ökosystem Wald gesund hält (aber Jäger nicht gerne hören, weil sie das *baller baller* gerne selber machen möchten).

Wölfe gehören zu uns und sind eigentlich nicht aggressiv. Wir müssen lernen,wieder mit ihnen zu leben. Es wird sicherlich immer wieder nötig sein, einzelne Tiere zu entnehmen, wenn sie besonders auffällig sind und gefährlich werden. Das geschieht mit unseren Haushunden ja auch. Es gibt im übrigen viel mehr Übergriffe durch Hunde, als durch Wölfe. Menschen die in Wolfsgebieten leben berichten dass sie keine Probleme mit Wölfen haben. Natürlich gehört aber auch der Schutz der Nutztiere mehr gefördert.
Grindi ist kein Problemwolf!

Weil ich diese sinnlose Abschießerei gegen Wölfe, Füchse hasse.

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