Petition gegen den Abschuss des Wolfs GW2672 in Baden-Württemberg

Petition richtet sich an
Umweltministerium Baden-Württemberg

5.271 Unterschriften

18 %
4.029 von 22.000 für Quorum in Baden-Württemberg Baden-Württemberg

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  1. Gestartet 27.01.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Umweltministerium Baden-Württemberg

Wir wenden uns mit dieser Petition entschieden gegen die Freigabe zum Abschuss des Wolfs GW2672. Dieser Wolf ist einer von lediglich vier nachgewiesenen Wölfen in Baden-Württemberg und damit Teil einer äußerst kleinen und schützenswerten Population.

Wir selbst hatten eine direkte Begegnung mit diesem Tier. Dabei zeigte sich eindeutig: Der Wolf war nicht aggressiv und stellte keine Gefahr dar. Er folgte uns zwar eine Zeit lang, hielt jedoch stets Abstand und verhielt sich ruhig und zurückhaltend – genau so, wie es dem natürlichen Verhalten eines gesunden, wilden Wolfs entspricht. Von Bedrohung oder Angriff kann keine Rede sein.

Begründung

Der Wolf ist ein streng geschütztes Tier und spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem. Einzelne Begegnungen oder Sichtungen dürfen nicht als Rechtfertigung für einen Abschuss herangezogen werden.

Der Abschuss von GW2672 wäre ein fatales Signal für den Wolfsschutz in Deutschland. Statt tödlicher Maßnahmen braucht es Aufklärung, Prävention, Herdenschutz und ein sachliches Miteinander von Mensch und Wildtier. Ein Tier zu töten, das sich korrekt und unauffällig verhalten hat, ist weder verhältnismäßig noch gerechtfertigt.

Der Wolf GW2672 hat ein Recht zu leben.
Wir fordern die sofortige Rücknahme der Abschussgenehmigung und einen verantwortungsvollen, rechtskonformen Umgang mit diesem streng geschützten Wildtier.

Bitte schützen Sie den Wolf – und mit ihm unsere Natur.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Michaela Jung, Baden-Baden
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.01.2026
Sammlung endet: 26.07.2026
Region: Baden-Württemberg
Kategorie: Tierschutz

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Es heißt, der Wolf soll sich bis 6 m genähert haben und bis zu 180x gesichtet worden sein. Und da soll es nicht möglich sein, ihn z. B. mit Narkose-Gewehr einzufangen? Nichtmal von einem Profi-Team? In Afrika werden so Nashörner eingefangen, um das Horn zu entfernen gegen Wilderei. Ein Nashorn scheint offenbar die kleinere Herausforderung zu sein. Also worum geht es hier wirklich? Dieses Todesurteil hinterlässt bei mir einen Geschmack, der mir nicht schmeckt.

Wir sind eine der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. Intensive wirtschaftliche und kulturelle Nutzung haben Traditionen und Rituale herausgebildet, die den Wolf als Superprädator nicht mehr benötigt. Romantische Vorstellungen von Teilung des Lebensraumes mit Wolf, Biber, Bär, Waschbär, Windmaschinen und was sonst noch alles, reichen als Begründung nicht aus. Wir haben seit 150 Jahren keinen Wolf gebraucht in unserem Lebensraum und kommen auch künftig ganz gut ohne zurecht.

Warum Menschen unterschreiben

Der Wolf gehört zur deutschen Natur wir Menschen haben ihn schon einmal ausgerottet, wenn er uns unbequem wird wird er abgeschossen. Das ist kein Naturschutz. Er war vor uns hier und hat das Recht zu leben den der Wolf trägt zu einem natürlichen Ökosystem bei halt den Bestand der Beutetiere im Zaum, pflanzen und Bäume erholen sich. Es ist ein Gleichgewicht. Und dieser besagte Wolf hat keinerlei gefährlichen Anzeichen gemacht um eine Entnahme zu rechtfertigen. Natürlich gehören entnahmen als wichtige Maßnahme bei Problem Wölfen dazu aber in diesem Fall ist eine Entnahme nicht gerechtfertigt.

Weil er nicht agressiv

Tier wohl

Der Wolf gehört nach Deutschland,

Wölfe sollten generell nicht geschossen werden, nicht ins Jagdrecht aufgenommen werden. Dieser spezielle Wolf zeigt keine gerechtfertigte Auffälligkeit für einen Abschuss. Die Nähe zum Menschen ( ohne angreifende Signale !) zeugt von einer anderen ,selbstgemachten Problematik. Die ist bekannt, dafür reicht hier nicht der Platz. Die Zeit vor seiner kompletten Ausrottung war mit ähnlichen Politikum gefüllt, führte zu nicht gelenkten Abschlüssen, betraff werder nur alte, kranke, oder vermeintlich "auffällige" Tiere. Die Anzahl von gerissenen Weidetieren, betraf damals wie heute einen sehr geringen Prozentsatz. Der Wolf reguliert den Wildbestand, und dieser umkehrt die vermeintliche Überproportion der Wölfe. Hunderte von Jahren haben gezeigt , dass nur der Mensch allein dieses Gleichgewicht zerstört. Schafft besseren, für alle Betroffenden, einen funktionierenden Weideschutz. Macht euch nicht ein zweites Mal schuldig, zum Wohle aller, Mensch und Tier !

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